Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts

Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte des Hochmittelalters

Christoph H.F. Meyer (Author),

Series: Mediaevalia Lovaniensia 29

Category: History, History 500-1500

Language: German

ISBN: 9789058670618

Publication date: March 2, 2001

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Size: 200 x 160 x mm

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Das 12. Jahrhundert gilt als eine Epoche großer geistiger Umbrüche, die sich durch ein neu erwachtes Interesse am Wissen der Antike, aber auch durch erstaunliche Eigenständigkeit auszeichnet. Teil der Entwicklung war das Entstehen der abendländischen Wissenschaften. Der Frage, wie es dazu kam, geht C. Meyer für die Theologie und Jurisprudenz, insbesondere für die Kirchenrechtswissenschaft nach. Die Zielsetzung seiner Studie ist eine methodengeschichtliche: die Geburt der Bologneser Kanonistik aus dem Geist des Unterscheidens oder Distinguierens.

Der Autor untersucht zunächst das Distinktionsverfahren in der Antike in bezug auf seine theoretischen Grundlagen (Philosophie, Rhetorik, Dialektik etc.) wie auch auf seine praktische Umsetzung in der römischen Rechtswissenschaft und der lateinischen Patristik. Nach einem Blick auf die bildungs- und geistesgeschichtlichen Rahmenbedingungen analysiert er die Distinktionstechnik in den Werken einzelner Autoren des 12. Jahrhunderts. Es sind dies zunächst die Glossatoren und Theologen, sodann im Hauptteil der Arbeit die Kanonisten des ausgehenden 11. und des 12. Jahrhunderts von Ivo von Chartres über Gratian bis zu Ricardus Anglicus.

Vorwort

Einleitung: Auf dem Weg zur Unterscheidung

Die Distinktionstechnik in der Antike

Platon und Aristoteles
Lateinische Schulautoren
Römische Jurisprudenz
Patristik

Das Distinktionsverfahren im 12. Jahrhundert

Intellektuelle Rahmenbedingungen
Die Legistik
Die Theologie
Kanonisten und Kanonistik

Zusammenfassung: Vom Spinnennetz Gratians zu den Kathedralen des Dekretalenrechts

Quellen-, Literatur- und Abkürzungsverzeichnis

Register

Christoph H.F. Meyer

Frequently Asked Questions

What is "Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts" about?

Das 12. Jahrhundert gilt als eine Epoche großer geistiger Umbrüche, die sich durch ein neu erwachtes Interesse am Wissen der Antike, aber auch durch erstaunliche Eigenständigkeit auszeichnet. Teil der Entwicklung war das Entstehen der abendländischen Wissenschaften. Der Frage, wie es dazu kam, geht C. Meyer für die Theologie und Jurisprudenz, insbesondere für die Kirchenrechtswissenschaft nach. Die Zielsetzung seiner Studie ist eine methodengeschichtliche: die Geburt der Bologneser Kanonistik aus dem Geist des Unterscheidens oder Distinguierens.

Der Autor untersucht zunächst das Distinktionsverfahren in der Antike in bezug auf seine theoretischen Grundlagen (Philosophie, Rhetorik, Dialektik etc.) wie auch auf seine praktische Umsetzung in der römischen Rechtswissenschaft und der lateinischen Patristik. Nach einem Blick auf die bildungs- und geistesgeschichtlichen Rahmenbedingungen analysiert er die Distinktionstechnik in den Werken einzelner Autoren des 12. Jahrhunderts. Es sind dies zunächst die Glossatoren und Theologen, sodann im Hauptteil der Arbeit die Kanonisten des ausgehenden 11. und des 12. Jahrhunderts von Ivo von Chartres über Gratian bis zu Ricardus Anglicus.

Who wrote "Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts"?

"Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts" was written by Christoph H.F. Meyer.

Is "Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts" part of a series?

Yes, "Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts" is part of the "Mediaevalia Lovaniensia" series. It's book 29 in the series.

GPRC

The longstanding, peer-reviewed book series Mediaevalia Lovaniensia. Studies in Medieval History, Society, and Culture publishes high-quality scholarship on the history and culture of the Middle Ages (c. 500–1550). Topics of particular interest to the series include, but are not limited to, social behaviour and power relations in medieval society, processes of identity formation, religious and urban culture, medieval thought and literature, and gender history. The series focuses on Europe and the wider Mediterranean world and is particularly rich in interdisciplinary approaches. By means of monographs and edited volumes, the series explores thematic frontiers and embraces innovative methodological approaches in historical and philological scholarship that is based on an in-depth source-based study.

Mediaevalia Lovaniensia accepts monographs as well as thematically coherent volumes in English. Moreover, it offers scholars the possibility to publish critical editions of primary texts with broader relevance to the understanding of medieval culture and society. The series aspires to publish books that have the potential to become reference works in the field of Medieval Studies.

We encourage early career (postdoctoral) researchers to submit a reworked version of their PhD thesis to this series. Leuven University Press provides authors with two publishing scenarios: traditional (non-Open Access) and the option to publish in Open Access (including language editing).

Editorial Board

 

Proposals

Proposals and enquiries can be sent to one of the editorial board members. Please send a short abstract. Upon approval of the proposal, the full manuscript will be submitted to international blind peer review by two (external) experts. The editors strive towards completing the review of proposals within one month and of complete manuscripts within five months after submission. Manuscripts should preferably be (+/-) 80.000 to 120.000 words in length.

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Authors interested in Open Access can consult the available funding options.

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What is the Table of Contents for "Die Distinktionstechnik in der Kanonistik des 12. Jahrhunderts"?

Vorwort

Einleitung: Auf dem Weg zur Unterscheidung

Die Distinktionstechnik in der Antike

Platon und Aristoteles
Lateinische Schulautoren
Römische Jurisprudenz
Patristik

Das Distinktionsverfahren im 12. Jahrhundert

Intellektuelle Rahmenbedingungen
Die Legistik
Die Theologie
Kanonisten und Kanonistik

Zusammenfassung: Vom Spinnennetz Gratians zu den Kathedralen des Dekretalenrechts

Quellen-, Literatur- und Abkürzungsverzeichnis

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